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Wie wichtig ist Social Media Marketing im Tourismus?

Social Media Marketing war im Tourismus bereits vor dem Social Media Marketing wie wir es heute kennen nicht wegzudenken. Urlauber haben ihre Urlaubserlebnisse einfach per Postkarte oder zu Hause mit einem Fotoalbum oder einer Diashow "geshared". Über die Reisen wurde via E-Mail „gepostet“ und Sehenswürdigkeiten wurden per Mundpropaganda weiterempfohlen und kommentiert.

Heute übernimmt das weitgehend Facebook, Instagram, Youtube und Co. Sie verbreiten die Erlebnisse, Eindrücke einer Reise, eines Hotels, Restaurants oder einer Sehenswürdigkeit rasend schnell im Internet und sorgen so für mehr Bekanntheit.

Die Tourismusbranche ist nahezu perfekt für Social Media geeignet. In keiner anderen Branche lösen Bilder, Videos oder Kommentare so viel Emotionen aus. Scrollt ihr durch euren Newsfeed auf Facebook oder Instagram, dauert es bestimmt nicht lange, bis die ersten Urlaubsbilder eines Freundes erscheinen. Es wird kommentiert, geliked und geshared was das Zeug hält und – was für Unternehmen wichtig ist – werden positive Eindrücke vermittelt, kommen ganz schnell neue Besucher auf die Facebook-Seite oder die Website des Hotels oder der Urlaubsdestination. Social Media funktioniert im Tourismus so gut, dass es sich eigentlich kein Hotel, Destination oder Tourismusbetrieb erlauben kann, darauf zu verzichten.


Mehr als die Hälfte aller Urlauber in Österreich informieren sich über Social Media Kanäle, Bewertungsplattformen und Destinationswebsites über ihre geplante Reise!

 

Für Tourismusbetriebe ist es also unumgänglich die eigenen Internetpräsenzen aktuell zu halten (Social Media Kanäle, Buchungs- und Bewertungsplattformen, eigene Website) und zu optimieren. Dazu gehören das regelmäßige Posten aktueller und interessanter Beiträge in den Social Media Kanälen, Interaktionen mit den Usern um die Kundenbindung zu fördern, reagieren auf Bewertungen (besonders wenn sie negativ sind), Veröffentlichung von aktuellen Fotos oder Videos und Promotion neuer und bestehender Angebote.

Das riesige Potential der Vermarktungschancen auf Facebook, Instagram und Co. ist bei Tourismusbetrieben noch lange nicht ausgeschöpft und bietet viel Luft nach oben. Wieso sträuben sich immer noch viele Tourismusbetriebe Social Media Kanäle als Verkaufstool zu nutzen? Meistens ist die Begründung die gleiche: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass Gäste von Facebook oder Instagram auf unsere Website kommen und buchen.“ 

 

Damit zeigt sich, dass Social Media Marketing noch lange nicht angekommen ist oder verstanden wird. Der Gast sieht den Beitrag oder die Werbeanzeige und kann sich im besten Fall damit identifizieren. Tut er das, wird er mit Sicherheit die Facebook-Seite oder Website des Unternehmens besuchen, um sich über Angebote zu informieren und in weiterer Folge eine Buchung tätigen. Je besser die Bilder und je besser die Informationen für die Gäste aufbereitet sind, umso leichter ist es neue Gäste anzusprechen! Wenn man eine (meist) teure Anzeige in einer Zeitung, einem Prospekt oder Katalog schaltet ist der Effekt derselbe, oder?

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